Direkt an der Grenze zu Frankreich gelegen und über den Frejus-Tunnel zum Nachbarn im Westen angebunden ist das Susa-Tal ein wichtiger europäischer Übergang, aber gleichzeitig auch ein einzigartiger Kunst- und Naturschatz, der von Gebirgshöhen und Wäldern beschützt wird. Jahrhunderte hindurch zogen Päpste, Kaiser, Pilger und Armeen durch dieses Tal und hinterließen so deutliche Zeichen in der Kultur, Architektur und Kunst.
Zahlreiche Exkursionen führen zu den Klöstern, Kirchen und Gebirgskapellen, ausgehend von Sacra di San Michele – dem beeindruckenden Kloster am Eingang ins Tal – bis zur Pfarrkirche San Pietro in Rochemolles. Entlang des gesamten Tals findet man Schlösser, Burgen und alte militärische Befestigungen wie das Forte di Exilles, das sich ehrfurchtgebietend mitten im Val di Susa erhebt, oder wie das Forte di Bramafam in Bardonecchia.
Darüberhinaus spielte das Handwerk eine wichtige Rolle für die Bewohner des Tals: wertvolle Holz- und Steinmetzarbeiten mit schönen Motiven sind Zeugnis großer Kunstfertigkeit.
Eine Vielzahl an Festen während des Jahres zeigen Besuchern und Touristen diese kulturellen Höhepunkte. Dabei begegnet man den Schätzen aus der Vergangenheit, erinnert sich an die Gebräuche zurückliegender Zeiten oder genießt die Köstlichkeiten, die in der Tradition erhalten geblieben sind.